Rekordbesucherzahl auf der Air Cargo Conference

Am 30. und 31. August fand in Frankfurt am Main zum dritten Mal die Veranstaltungsreihe Air Cargo Conference statt und konnte bei der dritten Auflageeinen Besucherrekord verzeichnen. Im House of Logistics and Mobility drehte sich an den beiden Tagen alles um das Thema Luftfracht – und hier speziell um das Thema der Digitalisierung von Prozessen. Insgesamt konnte die Veranstaltung 185 Teilnehmer verzeichnen – ein neuer Rekord! Insgesamt lauschten die Besucher 15 Vorträgen von verschiedenen Rednern.

Das Kernthema der Veranstaltung war die Digitalisierung von Prozessen. Die Redner waren sich in einer Sache einig, bei der Digitalisierung gibt es in der Luftfahrt noch ein riesiges Optimierungspotenzial, besonders verglichen mit den Konkurrenzverkehrsträgern. Die Prozesse müssen hier transparenter werde, damit sie koordinierter ablaufen können. So könnte ein nachhaltigerer Umgang mit Ressourcen und eine höhere Zuverlässigkeit garantiert werden.

Im letzten Quartal des vergangenen Jahres war die Situation so kritisch, dass das hohe Volumen der Frachtmenge kaum noch bewältigt werden konnte. So mussten teilweise LKWs fast 40 Stunden vor der Cargo City am Flughafen Frankfurt auf Einfahrt warten.
Patrik Oliver Tschirch, Geschäftsführer der LUG aircargo handling kommentierte dazu, dass er so etwas in Zukunft nicht mehr erleben möchte. Hier soll beispielsweise ein neues Softwaresystem zur Rampensteuerung entgegenwirken.

Die Air Cargo Community Frankfurt war der Veranstalter der Konferenz. Der Verein hält verschiedene Beteiligungen im Bereich Luftfracht in Frankfurt. Dazu zählen zum Beispiel Fluggesellschaften, Frachtabfertiger, wissenschaftliche Institute und Spediteure an. Die dadurch einstehende Verdichtung von Fachwissen und Know-How, sowie den dadurch entstehenden Austausch von Wissen soll den Standort Frankfurt im Thema Luftfracht stärken.

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